Arbeiten von zuhause - 5 Tipps, um sich wie im Büro zu fühlen


Ob Sie ganz oder zeitweise fern vom Büro arbeiten oder sich von zuhause oder unterwegs auf den neuesten Stand bringen wollen – Sie sind nicht allein. Laut einer Studie von Global Workplace Analytics ist die Zahl der Telearbeiter seit 2005 um 103 Prozent gestiegen – Selbstständige nicht eingerechnet. Ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen. Derzeit arbeiten 3,7 Mio. Beschäftigte mindestens die Hälfte der Zeit im Homeoffice. Telearbeit bietet viele Vorteile: Mitarbeiter profitieren von flexiblen Arbeitsmodellen und einer ausgeglichenen Work-Life-Balance und Unternehmen von Kostenvorteilen und einem noch größeren Talentpool. Und das ist erst der Anfang. Mit diesen fünf Methoden fühlen Sie sich bei der Arbeit von zuhause nicht isoliert, haben einen erfüllten Arbeitsalltag und bleiben produktiv.

In fünf Schritten zum effizienten Homeoffice:

  1. Per Chat präsent sein – Chatumgebungen haben zwei große Vorteile für Telearbeiter. Erstens ist man für Kollegen sofort erreichbar und räumt mit dem Mythos auf, der Telearbeiter verbummele seine Arbeitszeit im Schwimmbad oder im Kino. Zweitens fühlt sich jeder direkt ins Team einbezogen. Jahrelange Forschung zur Telearbeit zeigt, dass die Synchronität von Live-Chats das Gefühl von Präsenz und Zugehörigkeit sowie das emotionale Wohlbefinden stärkt. Weitere Studien belegen, dass Emoticons das Wir-Gefühl und die Harmonie fördern. Außerdem arbeiten weltweite virtuelle Teams, die sich digital zuzwinkern oder zulächeln, effizienter zusammen und bauen bessere Teambeziehungen auf. In Softwarelösungen wie Microsoft Office 365 sind Chats – inklusive Emoticons – direkt in Skype for Business integriert. So können Mitarbeiter entspannt in Echtzeit kommunizieren. Diese zwanglose Art der Kommunikation ist interaktiver und schneller als ein Telefonanruf.
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  1. Mobiles Internet – Je nach Region lässt die Internetverbindung manchmal sehr zu wünschen übrig. Etwa 55 Prozent der US-Haushalte steht als einzige Möglichkeit ein 25-Mbit/s-Internetanschluss zur Verfügung – die nach Einschätzung der FCC mindestens erforderliche Bandbreite für moderne Onlineanwendungen. Derzeit gehen noch etwa 75 Prozent der US-amerikanischen Haushalte über DSL-, Kabel- oder Glasfaserkabel online. Gleichzeitig gewinnt der mobile Arbeitsplatz immer mehr an Bedeutung. Laut einer Statistik des U.S. Census Bureau ist die Zahl der stationären Internetnutzer (früher 82 Prozent) seit einigen Jahren rückläufig. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der mobilen Internetnutzer von 10 auf 20 Prozent. WLAN-Hotspots und Breitband-Datenpläne sorgen dafür, dass der mobile Arbeitsplatz immer mehr zur Realität wird. Zudem sind viele der besten und beliebtesten Produktivitätslösungen jetzt auf dem Mobilgerät verfügbar. Mit vielen Office-Anwendungen können Sie Dokumente auf dem PC/Mac oder iOS-, Android- oder Windows-Gerät erstellen, bearbeiten und teilen. Falls das Internet einmal streikt, verfügen Sie also immer über einen mobilen Notfallplan.
  2. Flexibel und selbstbestimmt arbeiten – Ein ausgeglichener Telearbeiter bestimmt selbst, wann Feierabend ist. Dieses Freiheitsgefühl trifft auch den Nerv der jüngsten Generation von Arbeitnehmern. Laut einer kürzlich durchgeführten Deloitte-Studie legen Millennials großen Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance. Für viele ist dies auch das Hauptkriterium bei der Jobwahl, dicht gefolgt von Flexibilität (z. B. Telearbeit). Im Alltag bedeutet dies, dass man nicht ins Büro eilen muss, um ein Telefonat zu führen oder an einem Meeting teilzunehmen. Das Beste an der Arbeit von zuhause ist die Flexibilität. So kann man seine Tätigkeit kurz unterbrechen, um die Kinder von der Schule abzuholen oder beim Workout im Fitnessstudio neue Kraft zu tanken. Die verlorene Arbeitszeit lässt sich ganz einfach nachholen. Was nicht heißt, dass der Telearbeiter rund um die Uhr und sieben Tage die Woche beschäftigt sein muss. Grenzen Sie Arbeit und Freizeit klar voneinander ab, indem Sie abends Ihr Dienst-Handy ausschalten und keine geschäftlichen E-Mails mehr abrufen. Überstunden können immer mal anfallen, sollten jedoch die Ausnahme bleiben.
  3. Teamkontakte pflegen – Arbeit findet nicht nur im Büro statt. Verabreden Sie sich ein paar Mal im Monat zum Mittagessen, auf einen Kaffee oder zu einem kleinen Snack nach Büroschluss – ganz nach dem Motto "Sehen und gesehen werden". So halten Sie den Kontakt mit Kollegen und Vorgesetzten. Laut einer 2015 vom Human Performance-Journal durchgeführten Studie können Verabredungen zum Essen den Zusammenhalt im Team stärken und gute Beziehungen fördern. In zwangloser, entspannter Atmosphäre lassen sich Kontakte zudem leichter knüpfen.
  4. Business-Software bestmöglich nutzen – Produkte wie Office 365, Skype for Business, SharePoint und Windows Phone verbessern die Produktivität im Homeoffice. Mit der passenden Technologie bleiben Sie in Echtzeit mit Ihrem Team in Kontakt – per Konferenz, Chat, Video und Dateifreigabe. Aber auch erweiterte Sicherheit und Compliance, interaktive Berichte, übersichtliche Dashboards und aussagekräftige Datenvisualisierungen tragen ihren Teil bei.

Während Telearbeit früher oft eine Verlängerung der regulären Arbeitszeit bedeutete, sehen viele heute darin eine Alternative zur Arbeit im Büro. Dieser Trend setzt sich unaufhaltsam fort. 55 Prozent der Hochschulabsolventen üben ihre Tätigkeit in Telearbeit aus. Umso wichtiger ist es, dass Ihre Mitarbeiter über die richtigen Lösungen für flexibles, produktives und erfolgreiches Arbeiten von zuhause verfügen.

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