Mobiles Bezahlen - Sicheres mobile Pay schützt vor Hackern


Digitale Bezahlmethoden werden immer beliebter und verzeichnen einen sprunghaften Anstieg. Geschäftsinhaber, Manager oder Verbraucher, die noch nicht auf diesen Trend aufgesprungen sind, werden an Digital Payment bald nicht mehr vorbeikommen. Die Zahlen: Laut einer detaillierten Studie von Business Insider Intelligence werden Nutzer der führenden Mobile Wallets (wie Apple Pay, Android Pay und Samsung Pay) in den nächsten Jahren mobile Zahlungen im Wert von 503 Mrd. US-Dollar tätigen. Somit liegt die durchschnittliche, jährliche Wachstumsrate zwischen 2015 und 2020 bei 80 Prozent.

Außerhalb den USA sind die Zahlen sogar noch höher. Eine aktuelle Studie von Capgemini und BNP Paribas zeigt, dass die weltweiten mobilen Zahlungen bis 2020 ein Volumen von 726 Mrd. US-Dollar erreichen werden. China belegt den Spitzenplatz und konnte mobile Transaktionen mit Apps wie WeChat Pay und Alipay mehr als verdoppeln. Im Jahr 2016 wurden Zahlungen im Wert von 5 Billionen US-Dollar mobil durchgeführt. Die mobile Zahlweise ist so selbstverständlich geworden, dass sie auch an beliebten Reisezielen der Chinesen wie Japan und Hongkong an der Tagesordnung ist.

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Wie Unternehmen Lücken in ihrer Sicherheitskette schließen

Schließen Sie Lücken in Ihrer Sicherheitskette, um Ihr Unternehmen vor teuren Datenpannen zu schützen.

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Die wachsende Akzeptanz für mobiles Bezahlen ist nicht überraschend. Hier einige der wichtigsten Vorteile:

  • Bequem. Die Bezahlung wird vollständig digital abgewickelt – ohne Bargeld oder Karte.
  • Schnell. Transaktionen sind binnen Sekunden abgeschlossen, ohne Kreditkarten einzulesen, Wechselgeld herauszugeben oder Quittungen auszudrucken.
  • Planbar. Da alle Transaktionen digital sind, lassen sich Käufe, Ausgaben usw. einfach im Blick behalten.
  • Sicher. Gestohlenes Bargeld ist meist unwiederbringlich verloren. Mobile Wallets machen es Betrügern schwerer, da die Apps per Fernzugriff gesperrt werden können.
  • Rabattprogramme. Vorbei sind die Zeiten von Gutscheinen und Abreißbons. Treueprogramme sind direkt in Mobile Wallets integriert und bieten sowohl Verbrauchern als auch Unternehmen Vorteile. Coupons, Lieferstatus, Kartenguthaben und Erinnerungen zu auslaufenden Aktionen sind stets zur Hand und binden Kunden stärker an Ihr Unternehmen.
  • Intelligente Einblicke. Digitalkäufe verraten viel über den Kunden. Unternehmen können diese Informationen nutzen, um die Kundenzufriedenheit zu steigern und fundierte Einblicke in Verhaltensmuster und das Kaufverhalten zu gewinnen.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Doch angesichts immer raffinierterer Phishing- und Hackerangriffe stellt sich die Frage, ob kleine Unternehmen sich und ihre Kunden in einer zunehmend digitalen Welt zuverlässig schützen können. Zur Erinnerung: Im Jahr 2017 kosteten Datenpannen US-Konzerne durchschnittlich 1,3 Mio. US-Dollar, und selbst kleine und mittelständische Unternehmen mussten mit durchschnittlich 117.000 US-Dollar tief in die Tasche greifen (Cyber Security-Bericht 2017 lesen). Was können Unternehmen also tun, um die Cyber Security zu stärken und ihren Kunden gleichzeitig Digital Payment-Optionen zu bieten?

Neue Technologien sind der Schlüssel zum Erfolg.

Ob Sie Ihren Kunden ermöglichen wollen, mobil oder per Bitcoin zu bezahlen, Sie benötigen NFC (Near Field Communication)-fähige Terminals und Smartphones und vor allem eine zeitgemäße, sichere Infrastruktur. Ein wichtiger Schritt ist die Wahl einer bewährten, professionellen Bedrohungsschutzlösung zum Schutz Ihrer digitalen Umgebung. Wichtige Merkmale sind:

  • Automatische Updates. WeChat verfügt über etwa 900 Millionen Nutzer. Im Jahr 2015 nutzen Hacker eine Sicherheitslücke aus, die jedoch später geschlossen werden konnte. Um zu verhindern, dass Unternehmen und Kunden Schaden nehmen, muss die Unternehmenssoftware stets über die neuesten Sicherheitsupdates, Patches, Funktionen und Werkzeuge verfügen.
  • Aktueller Bedrohungsschutz. Immer wieder fallen Kunden auf betrügerische E-Mails herein, die den Anschein einer seriösen Nachricht erwecken. Ein Beispiel dafür sind die regelmäßig auftretenden PayPal-Phishingangriffe. Eine täuschend echt aussehende PayPal-Nachricht soll Nutzer dazu verleiten, wertvolle Informationen preiszugeben. Wappnen Sie sich mit der richtigen Technologie gegen Risiken: Behalten Sie Bedrohungen mit einem Dashboard im Blick, verfolgen Sie Phishing- und Schadsoftware-Angriffe auf Kunden-E-Mails, und suchen Sie in Benutzermeldungen und anderen intelligenten Quellen nach Bedrohungsanzeichen.
  • Transparenz und Kontrolle. Im Jahr 2016 stahlen Hacker Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Namen von 60 Millionen Uber-Kunden und Fahrern. Wie das passieren konnte? Die Betrüger nutzten in einem Drittanbieter-Clouddienst abgelegte Anmeldedaten, um sich Zugang zu Informationen auf einem Amazon-Server zu verschaffen. Das kommt gar nicht so selten vor. Drittunternehmen wie Dienstleister, Vertragsnehmer, Berater oder Geschäftspartner sind in mehr als ein Drittel der weltweiten Datenpannen verwickelt. Was wir daraus lernen: Erfolgreiches Sicherheitsmanagement hängt von effizienter Datenkontrolle ab. Entscheiden Sie sich für einen Dienst, mit dem Sie den externen Zugriff auf Ihre Daten kontrollieren können. Aber vergessen Sie nicht, dass ernste und kostspielige Gefahren auch durch unachtsames Verhalten von Insidern drohen können. Ihr Cloudanbieter sollte die präventive DLP-Technologie (Verhinderung von Datenverlust) unterstützen, um das Risiko von Datenlecks zu minimieren.

Wenn Sie sich fragen, wie der Bezahlvorgang sicherer werden kann, könnten folgende Fakten zu Mobile Pay interessant für Sie sein:

Vorhandenes POS-System modernisieren. Eine Studie aus 2016 zeigt, dass Datenpannen am Point-of-Sale zu den häufigsten Arten von Cyber-Angriffen gehören. Ein Vorteil von Mobile Pay liegt darin, dass die meisten älteren POS-Systeme auf NFC-Technologie umgerüstet werden müssen. Dadurch optimieren Sie den Bezahlvorgang und erhalten eine POS-Software, die weniger anfällig für Sicherheitsrisiken ist. Die neue Software stellt außerdem sicher, dass künftig alle Sicherheitsupdates unterstützt werden.

Zwei Schutzebenen. Neue NFC-Geräte sind in der Regel EMV-konform. Indem Sie Ihre Sicherheit ausbauen, bekommen Sie also zwei Technologien für einen Preis. EMV-Chipkarten sind sicherer als Magnetstreifenkarten und machen es fast unmöglich, Kartendaten zu kopieren. Außerdem bieten NFC-fähige Mobile Wallets – wie bereits erwähnt – eine zusätzliche Schutzebene. Die NFC-Technologie verwendet Tokens, sodass die tatsächliche Kartennummer niemals übermittelt wird. Stattdessen werden Zufallsnummern (Tokens) generiert, die für die Sicherheit der Kundendaten sorgen.

Auf den Punkt gebracht: Mit mobilen Zahlvorgängen können Kunden viel Zeit und Geld sparen und wertvolle Einblicke in Daten gewinnen. Damit jeder profitieren kann, müssen sich Unternehmen allerdings mit den richtigen Werkzeugen schützen und am Puls der Zeit bleiben.

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