Erfolgreiches Marketing für kleine Unternehmen


Ein Mann und eine Frau sitzen zusammen und schauen auf einen Laptop.

Jeder selbstständige Unternehmer weiß, wie erfolgsentscheidend ein Businessplan ist, der die Geschäftsidee, die Wettbewerbslandschaft und die Finanzsituation ausführlich beschreibt. Was jedoch genau so wichtig ist – und oft unterschätzt wird – ist ein solider Marketingplan. Damit können Sie Ihre Kunden gezielt ansprechen und die schier endlosen Marketinginstrumente und -verfahren auf ein Minimum beschränken. So haben Sie stets die passenden Lösungen für Ihr Geschäft und Ihre Zielgruppe zur Hand.

Aber gerade kleine Unternehmen stellt ein Marketingplan vor große Herausforderungen. Neben Einblicken in das Geschäfts- und Wettbewerbsumfeld kommt es schließlich auch auf die passende Marketingstrategie an. Auch Einmannbetriebe müssen sich mit Beratern, Mentoren sowie Marketing- und Werbefachleuten aus ihrem privaten Umfeld austauschen und vertrauenswürdige Onlinequellen lesen – denn niemand arbeitet im luftleeren Raum oder wird auf sich allein gestellt jemals erfolgreich sein.

Das mag kompliziert klingen, ist bei näherer Betrachtung jedoch ganz einfach. Man braucht nur ein gut funktionierendes Netz sozialer Beziehungen und einige leicht zugängliche Werkzeuge, um bahnbrechende Marketingideen, einen Implementierungsplan und eine Roadmap für nachhaltigen Erfolg zu entwickeln. Natürlich kann es immer Kursänderungen geben, aber mit einem soliden Plan und klaren Zielen wissen Sie immer, was als Nächstes zu tun ist.

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Gute Vorbereitung ist alles

Auch wenn ein Marketingplan individuell auf ein Unternehmen abgestimmt sein soll, decken Vorlagen meist alle relevanten Informationen ab. Erstellen Sie Ihren Marketingplan einfach in einer vertrauten Anwendung, um fokussiert und organisiert zu bleiben.

  • Situationsanalyse: Beschreiben Sie Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Ihre Dienstleistungen – für sich selbst und für Fachexperten. Unterstreichen Sie auch die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken Ihres Geschäfts.
  • Zielgruppe: Legen Sie neben der primären auch die sekundäre und tertiäre Zielgruppe fest. Beschreiben Sie die Zielgruppen anhand demografischer und psychografischer Merkmale (wie Alter, Geschlecht, Wohnort oder persönliche Vorlieben).
  • Vertriebsplan: Erläutern Sie das Geschäftsmodell für Ihre Produkte und Dienstleistungen (Onlineshop, stationärer Handel, Messevertrieb usw.) sowie die Reise der Kunden auf dem Weg zum Einkauf.
  • Marketingziele und Aktionsplan: Skizzieren Sie kurz Ihre Marketingziele sowie einige der Instrumente und Verfahren zur Umsetzung Ihrer Vorhaben.
  • Finanzanalyse: Stellen Sie Ihre finanzielle Situation detailliert dar, und legen Sie fest, wie viel Sie für Ihr Marketing ausgeben können und/oder wollen. (Sie können den Finanzbericht als Anlage zum Businessplan hinzufügen, sodass Ihre engsten Mitarbeiter auf dem Laufenden sind und eigene Vorschläge einreichen können.)

Brainstorming

Nachdem Sie die Standardvorlage ausgefüllt haben, besteht der nächste Schritt darin, den Plan mit Ihren Beratern durchzusprechen und weitere Ideen zu sammeln. Verteilen Sie einen Entwurf Ihres Marketingplans, und finden Sie in Einzelgesprächen oder persönlichen Konferenzanrufen heraus, wo es Potenzial für Verbesserungen gibt. Der Entwurf ist lediglich als Ausgangspunkt für viele weitere Ideen gedacht. Motivieren Sie andere, ihre Meinung einzubringen, und lassen Sie sich überraschen, wohin die Reise führt. Gewähren Sie jedem Einzelnen nach dem Meeting Zugang zu einem gemeinsamen digitalen Teambereich, über den alle nahtlos zusammenarbeiten können.

Den Plan abstimmen

Versammeln Sie nach dem Brainstorming erneut die ganze Gruppe (persönlich oder in einem digitalen Teambereich), um Ihren Plan weiter abzustimmen. Nutzen Sie erneut die Vorlage, um Ihrem Plan einen formelleren Look zu geben und sich durch die Schritte zu einem erfolgreichen Werbe- und Marketingkonzept führen zu lassen.

Instrumente und Verfahren festlegen

Der Teufel steckt oft im Detail – Nehmen Sie sich die Zeit, um alleine und mit Ihren Beratern die wesentlichen Instrumente und Verfahren für Ihren Plan durchzugehen. Falls Sie noch klassische Medien wie Print-, TV- und Radiowerbung nutzen (die heute eher rückläufig sind), trennen Sie diese von Ihrem digitalen Marketingplan.

Beraten Sie sich mit Anzeigevertretern der klassischen Medienkanäle, inwiefern die Formate in Ihr Budget passen und wie sie zu Ihren Geschäftszielen beitragen.

Das digitale Marketing ist in kleinen Unternehmen dagegen häufig Chefsache oder fällt in die Zuständigkeit eines sehr kleinen Teams. Deshalb benötigen Sie einen noch detaillierteren Plan sowie Vorlagen und Richtlinien. So können Sie Inhalte präzise auf die Zielplattform abstimmen und bleiben mit einheitlichen Botschaften und fundierten Entscheidungen auf Ihr Ziel fokussiert. Erstellen Sie zusammen mit einem Social-Media-Experten eine Social Media Asset-Vorlage (oder eignen Sie sich Best Practices selbstständig an). Die Vorlage sollte nach Plattformen unterteilt sein und folgende Informationen enthalten:

  • Die Ziele (je nach Plattform)
  • Das Follower-Profil (kurze Darstellung der demografischen und psychografischen Merkmale, damit Sie zielgruppengerecht kommunizieren können)
  • Richtlinien für Postings (Länge, Tonfall, rechtliche Überlegungen usw.)
  • Richtlinien für die Verlinkung (wird vom Plattformbetreiber oder von Ihnen vorgegeben)
  • Richtlinien für Bilder (Größe und Seitenverhältnis, um Zoomprobleme und abgeschnittene Kanten auf einigen Geräten zu vermeiden, Anzahl der Bilder in einem Karussell, rechtliche Bedenken usw.)
  • Richtlinien für Videos (rechtliche Vorschriften, minimale/maximale Länge usw.)
  • Richtlinien für die Freigabe (die firmeneigenen oder externen Informationen, die geteilt bzw. NICHT geteilt werden dürfen)

Hinweis: Diese Richtlinien sollte an alle Personen verteilt werden, die Zugang zu Ihren Social-Media-Konten haben, und dynamisch an die Entwicklung von Plattformen angepasst werden.

Editorial Calendar für Social Media anlegen

Damit Sie auch in Zukunft organisiert bleiben, sollte Ihr digitaler Marketingplan einen Editorial Calendar für Social Media enthalten. So behalten Sie besser im Blick, was Sie über vertriebliche Dinge, Öffnungszeiten, Veranstaltungen im In- und Ausland, Messen usw. posten.

Wenn Sie als Einmannbetrieb alleine für die Social Media zuständig sind, können Sie wichtige Social-Media-Fakten auch in einem normalen Kalender verfolgen. Wird Ihr Social-Media-Auftritt jedoch von zwei oder mehr Personen verwaltet, empfiehlt sich ein Teamarbeitsbereich oder eine App, damit jeder über neue Postings und bevorstehende Ereignisse auf dem Laufenden ist. Viele dieser Lösungen eigenen sich auch, um Ideen für zukünftige Postings vom ganzen Team zu sammeln.

Die Leistung messen und steigern

Mit einer Berichtsvorlage, die Postings nach täglicher, wöchentlicher und monatlicher Performance aufschlüsselt, können Sie die Erreichung Ihrer Marketingziele messen. Bei Bedarf lässt sich die Informationsstrategie (oder sogar die Social Media Asset-Vorlage) ganz einfach ändern, um das Zielpublikum noch wirksamer anzusprechen.

Das Marketing ist ein fortlaufender Prozess, der die Anpassung des Marketingplans erforderlich macht, wenn sich wettbewerbliche, wirtschaftliche oder unternehmerische Rahmenbedingungen ändern. Mit dieser Aufgabe sind Sie jedoch nicht allein. Leistungsfähige Werkzeuge, Ihr Beraterteam und kostenlose Community-Ressourcen (wie die der US-Bundesbehörde zur Unterstützung kleiner Unternehmen (SBA) und der Plattform SCORE) stehen Ihnen zur Verfügung, um Ihren Marketingplan erfolgreich umzusetzen.

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