Die wichtigsten Schritte zu einem erfolgreichen Start-up


Eine Gruppe von Personen, die lachend und diskutierend um einen Tisch sitzen und an ihren Laptops arbeiten

Die Gründung eines eigenen Unternehmens ist voller Überraschungen, Erwartungen und Chancen. Viele Gründer begeben sich auf eine Reise, bei der alles passieren kann und wird – und erleben auf ihrem Weg kreative, intensive und unverfälscht ehrliche Momente. Machen Sie sich bereit für eine spannende Erfahrung.

Bevor die Champagnerkorken knallen, gibt es jedoch eine Menge zu tun. Seien wir ehrlich, die Gründung eines Unternehmens ist mehr als nur eine Träumerei oder eine spontane Idee. Als Gründer benötigt man Kapital – und das nicht zu knapp – konkrete Pläne, Roadmaps und vieles mehr. Doch lassen Sie sich von den vielen Hürden nicht entmutigen – Sie können es schaffen! Sie haben alles zur Hand, um potenzielle Investoren und Kunden mit einer großartigen Präsentation zu überzeugen. Aber schauen wir uns die Herausforderungen einmal näher an, damit Sie erfolgreich starten können.

Den Businessplan erstellen

Jedes kleine Unternehmen beginnt mit einem Businessplan. Das mag abschreckend klingen, muss es aber nicht sein. Businesspläne folgen einem ganz klaren Muster, um Geschäftsideen verständlich darzustellen und Investoren zu überzeugen. Die US-Bundesbehörde zur Unterstützung kleiner Unternehmen (Small Business Administration, SBA) empfiehlt sieben Schritte, die in jeden Businessplan gehören:

  • Zusammenfassung – eine kurze Darstellung des Geschäftszwecks und der Alleinstellungsmerkmale
  • Unternehmensbeschreibung – Detaillierte Informationen zum Unternehmen, dem Betätigungsfeld und der Zielgruppe (Verbraucher, Organisationen und/oder Unternehmen). Unterstreichen Sie auch, wie Sie sich von der Konkurrenz abheben (Expertenwissen usw.), und arbeiten Sie Ihre Stärken heraus.
  • Marktanalyse – Beschreiben Sie Ihre Zielbranchen und -märkte. Erläutern Sie, was andere Unternehmen anbieten, wo deren Stärken liegen und was Sie dem entgegensetzen können, um sich einen Marktanteil zu sichern.
  • Organisation und Management – Beschreiben Sie, wie Ihr Unternehmen strukturiert ist und wer die Führung in die Hand nimmt.
  • Service oder Produkt – Stellen Sie hier Ihre Produkte und/oder Dienstleistungen ausführlich dar.
  • Marketing und Vertrieb – Beschreiben Sie ausführlich die Marketing- und Vertriebsstrategie Ihres Unternehmens.
  • Finanzierungshilfen – Falls Sie Startkapital benötigen, erläutern Sie hier, wie viel Geld Sie in den nächsten fünf Jahren benötigen und wie Sie das Kapital einsetzen wollen.
  • Finanzprognosen – Legen Sie Ihre Finanzsituation einschließlich fundierten Prognosen, Bilanzen und Kontoauszügen (für schon operativ tätige Unternehmen) ausführlich dar.
  • Anlagen – Zum Schluss können Sie auf Wunsch Lebensläufe, Lizenzen, Zulassungen, Patente und Rechtsdokumente beifügen.

Wer jetzt noch unsicher ist, wo er anfangen soll oder davor zurückschreckt, ganz bei Null zu beginnen, kann auch eine Dokumenterstellungssoftware mit umfangreichen Vorlagen nutzen.

Die Konkurrenz analysieren

Ob für Ihren Businessplan oder für das Fortkommen Ihres Unternehmens, behalten Sie die Konkurrenz genau im Blick – sowohl vor als auch nach der Gründung. Neben Informationen aus dem Web, Fachpublikationen und Social Media gibt es jedoch eine Informationsquelle, die Sie vielleicht noch nicht auf dem Radar haben: Ihr Textverarbeitungsprogramm. Mit der richtigen Lösung können Sie Recherchen direkt vom Businessplan oder einer Datei aus starten. So gewinnen Sie wertvolle und relevante Informationen aus zuverlässigen Quellen, ohne Ihr Dokument zu verlassen.

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Domänen- und Social-Media-Namen registrieren

Sobald der Name Ihres Unternehmens feststeht und Sie wissen, wie die Konkurrenz online (und offline) aufgestellt ist, können Sie in den Wettbewerb um Kunden und Investoren treten. Fangen Sie an, indem Sie einen Domänennamen für Ihre Website und Ihre E-Mail-Adressen registrieren. So lenken Sie Ihre Onlinepräsenz und die Kommunikation mit Kunden und potenziellen Investoren direkt in professionelle Bahnen (statt mit einem kostenlosen E-Mail-Konto negativ aufzufallen) – und das noch vor der offiziellen Eröffnung.

Neben der Wahl der passenden Domänennamen spielt aber auch die Social-Media-Strategie eine wichtige Rolle. Laut einer im Auftrag von Infosys durchgeführten Studie wirkt sich ein "einheitlicher Markenauftritt über mehrere Kanäle hinweg maßgeblich auf das Konsumentenverhalten aus. Mehr als 63 % der Käufer bestätigen, dass sie Wert auf eine einheitliche Markendarstellung legen. Des Weiteren bestätigen 34 % der Befragten, dass sie sich durch einen konsistenten Markenauftritt zum Kauf animieren lassen – während fehlende Konsistenz auf 39 % der Verbraucher eine abschreckende Wirkung hat".

Hinweis: Im besten Fall sollten die Domänennamen Ihrer Website und Ihrer E-Mail-Adresse (weitestgehend) identisch, einfach zu merken und möglichst kurz sein. Darüber hinaus sollte sich der Firmenname in den Social-Media-Namen widerspiegeln.

Finanzen im Blick behalten

Sowohl vor als auch nach der Gründung ist eine durchdachte Finanzplanung wichtig, um zu verstehen, wo man finanziell steht oder hin will. Ein solider Plan trägt außerdem dazu bei, Investoren und dem eigenen Unternehmen Finanzentscheidungen zu erleichtern. So kompliziert die Materie auch klingen mag, für eine sichere Planung braucht man keinen Doktor in Wirtschaftswissenschaften. Mit wenigen Klicks in einer Tabellenkalkulationssoftware erstellen Unternehmen heute im Handumdrehen Finanzprognosen. Auf der Grundlage zeit- und datumsbasierter historischer Daten kann die Software nicht nur zukünftige Umsätze, sondern auch Bestandsanforderungen und Verbrauchertrends voraussagen.

Investoren-Pitch vorbereiten

Ein Businessplan und ein Dossier voller Fakten sind nur eine Maßnahme, um Investoren und Kapital an Land zu ziehen. Irgendwann kommt die Stunde der Wahrheit, und Existenzgründer müssen Investoren mit einer perfekten Präsentation überzeugen. Neben nüchternen Zahlen können (und sollten) Sie mit Ihrer Präsentation aber auch Begeisterung, Fachwissen und Fakten über Ihre Produkte und Dienstleistungen sowie alle wichtigen Entscheidungsgründe vermitteln.

Passen Sie jedoch auf, Ihr Publikum nicht mit zu vielen Fakten zu überfordern. Laut einer Studie von Forbes.com sollte eine gelungene Präsentation maximal 20 Folien umfassen, nicht zu textlastig sein und die Geschäftsidee leicht verständlich und visuell vermitteln. Hierbei kann sich die passende Präsentationssoftware als sehr nützlich erweisen. Mit Vorlagen, komfortablen Bearbeitungsfunktionen sowie Diagrammen, Text und Bildern sorgt die Software für den perfekten Look und sichert Ihnen den entscheidenden Vorsprung.

Die Gründung eines Unternehmens ist sehr komplex, und der Weg von einer "großartigen Idee" zum erfolgreichen Start-up kann beschwerlich (und manchmal holprig) sein. Gleichzeitig haben Sie aber die Chance, die spannendste und lehrreichste Zeit Ihrer Karriere zu erleben. Es ist ganz normal, dass Sie Respekt vor dieser Herausforderung haben. Aber mit den richtigen Werkzeugen, individuellem Support sowie Entschlossenheit und Engagement helfen wir Ihnen, Ihre Ziele umzusetzen – von der Gründung bis zur erfolgreichen Entwicklung Ihres Unternehmens.

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