Häufig gestellte Fragen zur Exchange-Lizenzierung


Die folgenden häufig gestellten Fragen bieten Antworten auf gängige Fragen zur Lizenzierung von Exchange.

Wechseln zwischen Exchange Server-Versionen

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Nein. Die Outlook-Clientlizenz gehört seit Exchange Server 2003 nicht mehr zum Lieferumfang einer Exchange-Clientzugriffslizenz (CAL) und muss für Exchange Server 2019 separat erworben werden. Die Exchange Server 2019-Standard-CAL umfasst das Recht zum Zugriff auf E-Mails, Kalender, Kontakte und Aufgaben entweder über Outlook im Web oder über ein mobiles Gerät mit Exchange ActiveSync.

Server – Preise und Lizenzierung

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Nein. Sowohl die Standard- als auch die Enterprise-CAL können mit jeder Serveredition verwendet werden.

Für jede laufende Instanz von Exchange Server 2019 ist eine Serverlizenz erforderlich, ganz gleich, ob die Anwendung auf einem physischen Computer oder einem virtuellen Computer installiert wird. Weitere Informationen zur Unterstützung der Virtualisierung.

Nein. Externe Benutzer benötigen keine CAL, um auf Exchange Server 2019 zugreifen zu können. Die Zugriffsrechte auf die standardmäßigen Exchange-Funktionen für externe Benutzer sind nun Teil der Exchange Server 2019-Lizenz.

Kunden können CALs für Exchange Server 2019 weiterhin wahlweise auf Benutzer- oder Gerätebasis erwerben. Wenn mehrere Benutzer einen Desktop gemeinsam nutzen und nicht einzeln von anderen Standorten auf den Exchange-Server zugreifen, ist die Lizenzierung mit einer Geräte-CAL ausreichend.

Ja. Weitere Informationen finden Sie unter Voraussetzungen für Exchange Server 2019.

Kunden erhalten die Funktionen "In-Situ-Archiv" und "In-Situ-Aufbewahrung" über die Exchange Online-Archivierung für Exchange Server. Erweiterte Sicherheit wird von Exchange Online Protection geboten. Alle anderen Premiumfunktionen stehen nur über die Enterprise-CAL oder die E-CAL-Suite zur Verfügung.

Ja. Kunden erhalten eine jährliche Abrechnung für Abonnements von Exchange Online Protection, die ihre Benutzer vor Viren und Spam schützen, sowie für die Verhinderung von Datenverlust (Data Loss Prevention, DLP, kollektiv als "die Dienste" bezeichnet) in Exchange Online. Kunden können darüber hinaus auch die Exchange Enterprise-CAL ohne Dienste kaufen, wenn sie kein DLP und keinen Antiviren- und Antispamschutz benötigen.

Beim Kauf im Open-Programm steht die Exchange Enterprise-CAL mit oder ohne Dienste zur Verfügung. Beim Erwerb im Rahmen des Select-Programms stehen Kunden zwei Möglichkeiten offen. Sie können die Lizenz ("L-only") kaufen und erhalten die CAL ohne Software Assurance oder Dienste. Wenn sie jedoch Software Assurance (L&SA) wünschen, müssen sie auch die Dienste hinzubuchen.

Exchange Online – Preise und Lizenzierung

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Exchange Online wird über ein Abonnementmodell lizenziert, in dem jeder Benutzer eine Benutzerabonnementlizenz (User Subscription License, USL) benötigt. Im Rahmen dieser Abonnements stehen drei Abonnementtypen zur Verfügung: Exchange Online-Kiosk, Exchange Online Plan 1 und Exchange Online Plan 2. Diese Abonnements können eigenständig oder als Teil eines Office 365-Plans erworben werden, der SharePoint Online, Skype for Business Online und Office ProPlus umfasst.

Wenn Sie die unterschiedlichen Pläne vergleichen möchten, lesen Sie Vergleich der Exchange Online-Pläne. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Exchange Online-Dienstbeschreibung.

Nein. Ressourcenpostfächer einschließlich Raumpostfächer und Gerätepostfächer sind spezielle Postfachtypen, die kostenlos im Rahmen eines Exchange Online-Abonnements bereitgestellt werden. Es gibt keine Beschränkung im Hinblick auf die Anzahl der Konferenzräume.

Nein. Für freigegebene Postfächer sind keine Anmeldeinformationen erforderlich, sodass nur von lizenzierten Benutzern darauf zugegriffen werden kann, denen Stellvertretungszugriff gewährt wurde (Vollzugriff auf das Postfach, "Senden als" oder "Senden im Auftrag von").
Freigegebene Postfächer enthalten kein persönliches Archiv und keine Funktionen zur Einhaltung der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht. Wenn Sie diese Funktionen benötigen, müssen Sie Exchange Online Plan 1 oder Plan 2 erwerben und dem freigegebenen Postfach zuweisen.
Die Anzahl freigegebener Postfächer ist unbeschränkt. Die Postfachgröße ist auf 50 GB begrenzt. Wenn Sie ein freigegebenes Postfach mit mehr als 50 GB benötigen, müssen Sie ihm eine Exchange Online Plan 2-Lizenz zuweisen.

Sie müssen das freigegebene Postfach einem Exchange Online Plan 1 plus Abonnement für die Exchange Online-Archivierung oder einem Exchange Online Plan 2-Abonnement zuordnen, um ein In-Situ-Archiv aktivieren zu können. Ein freigegebenes Postfach kann nicht zum Archivieren von E-Mails für ein Unternehmen verwendet werden, abgesehen von den Nachrichten, die von dem freigegebenen Postfach aus gesendet oder von diesem empfangen wurden.
Ein In-Situ-Archiv kann nur zum Archivieren der E-Mails eines einzelnen Benutzers oder einer Entität verwendet werden, dem oder der eine Lizenz zugewiesen wurde. Die Verwendung eines In-Situ-Archivs als Methode zum Speichern der E-Mails von mehreren Benutzern oder Entitäten ist unzulässig. So können IT-Administratoren beispielsweise keine freigegebenen Postfächer erstellen und veranlassen, dass die Benutzer ein freigegebenes Postfach (über CC oder eine Transportregel) zum Zweck der Archivierung kopieren.

Sie müssen dem freigegebenen Postfach ein Exchange Online Plan 2-Abonnement zuweisen, um es in der In-Situ-Aufbewahrung ablegen zu können.

Ja, für diese Postfächer ist ein Abonnement erforderlich. Der Abonnementtyp kann Exchange Online-Kiosk oder Exchange Online Plan 1 oder Plan 2 sein.

Nein. Weitere Informationen zur Discoverysuche in Postfächern finden Sie unter Erstellen eines Discoverypostfachs zum Speichern von Suchergebnissen.

Postfächer für öffentliche Ordner stehen Benutzern mit einem Abonnement für Exchange Online Plan 1 und Plan 2 zur Verfügung. Für Benutzer von Exchange Online-Kiosk sind sie nicht verfügbar.

Nein. Die Nutzung von Journaling, Transportregeln oder Regeln für die automatische Weiterleitung, um Nachrichten zum Zweck der zweifachen Zustellung in ein Exchange Online-Postfach zu kopieren, ist unzulässig. Für die Aufbewahrung von Nachrichten müssen Sie die Inhalte der Benutzer in der In-Situ-Aufbewahrung ablegen oder die Nachrichten per Journaling an einem externen Journalspeicherort speichern.

Es gibt kein Zeitlimit für die Aufbewahrungsdauer. Sie können die Dauer an die Anforderungen Ihres Unternehmens anpassen.

Die Funktion "In-Situ-Archiv" von Exchange Online Plan 2 bietet unbegrenzten Speicherplatz für die E-Mail-Daten eines Benutzers. Das In-Situ-Archiv weist ein Standardkontingent auf, das für eine angemessene Nutzung ausreichend ist, einschließlich des Imports älterer E-Mails des Benutzers. Sollte ein Benutzer dieses Kontingent ausschöpfen, wird das Archiv von Office 365 automatisch vergrößert. So kommen Nutzer nicht in die Situation, dass der Postfachspeicher knapp wird, und Administratoren müssen keinen zusätzlichen Speicher für Archivpostfächer anfordern.

Sie haben mehrere Möglichkeiten:
• Sie können die Daten des Benutzers in eine PST-Datei exportieren und diese lokal speichern.
• Sie können die Daten im Postfach des Benutzers beibehalten, indem Sie ihn in die In-Situ-Aufbewahrung aufnehmen und das Postfach als inaktiv kennzeichnen, wie hier beschrieben. Es ist nicht erforderlich, die Abonnementlizenz eines Benutzers für das inaktive Postfach aufrechtzuerhalten.
• Wenn Sie über eine Hybridimplementierung von Exchange Server und Exchange Online verfügen, können Sie das Postfach wieder in die lokale Umgebung migrieren. Weitere Informationen zu Hybridimplementierungen finden Sie hier.

Exchange Online-Kiosk wurde für Benutzer entwickelt, die weniger Nachrichtenfunktionen benötigen, da ihr Computer nicht primär für die Kommunikation verwendet wird. Im Rahmen des Abonnements erhalten sie 2 GB Postfachspeicher pro Benutzer und webbasierten Zugriff über Outlook im Web. Bei Kiosk-Benutzern sind bestimmte Funktionen deaktiviert, wie Posteingangsregeln, Postfächer für öffentliche Ordner und Websitepostfächer. Weitere Informationen finden Sie unter Exchange Online-Dienstbeschreibung.

Ja. Alle Exchange Online-Abonnements einschließlich Exchange Online-Kiosk verfügen über unternehmensweite Funktionen wie In-Situ-eDiscovery, Journaling, benutzerdefinierte Aufbewahrungsrichtlinien und erstklassige Antispam- und Antischadsoftware-Filterung über Exchange Online Protection.

Benutzer mit Kiosk-Postfächern genießen bezüglich der in der SLA vereinbarten Betriebszeit und den Georedundanzen den gleichen Schutz wie Benutzer anderer Exchange Online-Postfächer.

Wenn Sie ein Kiosk-Postfach in die In-Situ-Aufbewahrung verschieben möchten, müssen Sie ein Upgrade auf Exchange Online Plan 2 durchführen oder das Add-On Exchange Online-Archivierung für Exchange Online kaufen.

Nein. Wenn einem Benutzer ein Kiosk-Abonnement zugewiesen wurde, sind Chatunterhaltungen und der Anwesenheitsstatus in Outlook im Web deaktiviert, auch wenn der Benutzer über ein Skype for Business Online-Abonnement verfügt. Darüber hinaus werden kalenderbasierte Anwesenheitsupdates in Skype for Business nicht für Kiosk-Benutzer angezeigt und auch keine E-Mails mit Abwesenheitsbenachrichtigungen empfangen, weil Exchange-Webdienste keinen Zugriff auf Kiosk-Postfächer haben. Benutzern, die diese Funktionen benötigen, sollte ein Exchange Online Plan 1-Abonnement zugewiesen werden.

Ja. Ja. Im Microsoft Online Services-Portal können Sie dem Benutzer ein neues Abonnement zuweisen und ihn aus dem alten entfernen. Damit werden die Möglichkeiten des Benutzers in Exchange Online automatisch aktualisiert. Die Verfahren zum Erwerb neuer Abonnements und zum Kündigen alter Abonnements unterscheiden sich. Einzelheiten hierzu finden Sie in der jeweiligen Lizenzvereinbarung.

Ja. Ja. Im Microsoft Online Services-Portal können Sie dem Benutzer ein neues Abonnement zuweisen und ihn aus dem alten entfernen. Damit werden die Möglichkeiten des Benutzers in Exchange Online automatisch aktualisiert. Für einen reibungslosen Umstieg sollten Sie alle In-Situ-Aufbewahrungen aus dem Postfach des Benutzers entfernen, bevor Sie ihm ein neues Abonnement zuweisen. Das Verhalten beim Downgrade sieht wie folgt aus:

• Postfachdaten: Alle Daten im Postfach des Benutzers und im Archiv werden beibehalten. Wenn sich im primären Postfach und im Archiv des Benutzers insgesamt mehr als 50 GB Daten befinden, verläuft die Konvertierung zwar erfolgreich, allerdings entspricht das Postfach aus dem Blickwinkel der Lizenzierung erst wieder den Compliance-Regeln, nachdem der Benutzer die überschüssigen Daten gelöscht hat.
• In-Situ-Aufbewahrung: Wenn sich das Postfach in der In-Situ-Aufbewahrung befindet, bleibt diese in Kraft. Das Postfach entspricht aus dem Blickwinkel der Lizenzierung erst wieder den Compliance-Regeln, nachdem die In-Situ-Aufbewahrung deaktiviert wurde. Bei Verwendung der Verzeichnissynchronisierung können Sie die In-Situ-Aufbewahrung deaktivieren, indem Sie das Active Directory-Objekt des Benutzers aktualisieren. Andernfalls müssen Sie die Deaktivierung durch den Support vornehmen lassen.
• Gehostete Voicemail: Diese Funktion wird beim Umstieg automatisch für den Benutzer deaktiviert.

Die Verfahren zum Erwerb neuer Abonnements und zum Kündigen alter Abonnements unterscheiden sich. Einzelheiten hierzu finden Sie in der jeweiligen Lizenzvereinbarung.

Ja. Ja. Im Microsoft Online Services-Portal können Sie dem Benutzer ein neues Abonnement zuweisen und ihn aus dem alten entfernen. Damit werden die Möglichkeiten des Benutzers in Exchange Online automatisch aktualisiert. Für einen reibungslosen Umstieg sollten Sie die Posteingangsregeln und SMS-Benachrichtigungen des Benutzers löschen, bevor Sie ihm ein neues Abonnement zuweisen. Das Verhalten beim Downgrade sieht wie folgt aus:

• Postfachgröße: Wenn der Postfachinhalt 2 GB übersteigt, schlägt die Aktion fehl.
• Posteingangsregeln: Vorhandene Posteingangsregeln werden beibehalten, können jedoch nicht bearbeitet werden. Sie können sich an den Office 365-Support wenden und die Regeln des Benutzers in Ihrem Auftrag löschen lassen, damit das Postfach wieder den Lizenzierungsbedingungen entspricht.
• SMS-Benachrichtigungen: Vorhandene SMS-Benachrichtigungen werden beibehalten, es können jedoch keine neuen erstellt werden. Sie können sich an den Office 365-Support wenden und die SMS-Benachrichtigungen des Benutzers in Ihrem Auftrag löschen lassen, damit das Postfach wieder den Lizenzierungsbedingungen entspricht.

Die Verfahren zum Erwerb neuer Abonnements und zum Kündigen alter Abonnements unterscheiden sich. Einzelheiten hierzu finden Sie in der jeweiligen Lizenzvereinbarung.

Wenn Sie keine Postfächer auf den Servern hosten, über die Sie eine Verbindung mit Office 365 herstellen, können Sie die Server mit dem Office 365 Hybrid Configuration Wizard (HCW) lizenzieren. HCW überprüft Ihr Office 365-Abonnement und installiert die benötigten Lizenzen auf Ihren Servern. 

Für die Eingabe des neuen Product Keys können Sie PowerShell verwenden.

In einer Hybridumgebung können Ihre MX-Einträge auf Exchange Online verweisen. In diesem Szenario bietet Exchange Online Protection (EOP) Antispam- und Antischadsoftware-Filterung für eingehende E-Mails lokaler Benutzer, d. h., die lokalen Benutzer benötigen EOP-Abonnements.

Ein Benutzer mit einer F1-Lizenz kann keine Delegaten für das eigene Postfach konfigurieren. Allerdings kann er auf ein anderes Postfach (einschließlich freigegebener Postfächer) zugreifen und alle Aktionen ausführen, die an ihn delegiert wurden.

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